Häufig gestellte Fragen

Der Bereich „Häufig gestellte Fragen“ fasst die wichtigsten Fragen zu den Produkten und Messlösungen von Labkotec zusammen. Auf dieser Seite finden Sie klare Antworten zu Themen wie Vorschriften für Öl‑ und Fettabscheider, Eiserkennung, Fernüberwachung, Füllstandsmessung, Grenzschalter, Leckageerkennung sowie weiteren Mess‑ und Fernüberwachungssystemen.
Dieser Abschnitt hilft Ihnen, schnell die richtigen Informationen zu Installation, Wartung, Betrieb und technischem Support der Geräte zu finden.

Wie oft muss der Abscheider geleert oder gewartet werden?

Der Abscheider muss alle 6 Monate geleert werden (EN 858).

Wie lässt sich die Funktion eines Ölsensors im Abscheider am einfachsten testen? Und wie testet man einen Schlammsensor?

Die Funktion eines Ölsensors lässt sich einfach prüfen, indem man den Sensor aus dem Abscheider heraushebt.
In diesem Fall sollte der Sensor eine Alarmmeldung auslösen.
Wenn sich beim Herausheben ein Ölfilm auf dem Sensor befindet, muss er gereinigt werden.
Ein Schlammsensor kann auf die gleiche Weise getestet werden.

Warum löst der Fettsensor nach dem Entleeren des Abscheiders einen Alarm aus?

Sehr wahrscheinlich ist der Fettsensor noch verschmutzt und muss gereinigt werden.

Wie kann die Funktion des Sensors der GA‑2 Fettabscheider‑Alarmanlage vor Ort getestet werden?

  • Der SG1‑Fettsensor wird aus dem Abscheider herausgehoben; dabei muss er einen Alarm auslösen.
  • Der HLL‑1‑Fettsensor wird in Wasser getaucht; auch er muss dabei einen Alarm auslösen.

Für einen erfolgreichen Test müssen SG1 und HLL‑1 im selben Wasser getestet werden.

Seit wann gibt es die Eiserkennung und wie hat sie sich im Laufe der Zeit entwickelt?

Das ursprüngliche Ziel Anfang der 1990er‑Jahre war die Entwicklung eines Geräts zur Erkennung von schwer sichtbarem Glatteis an der Flügelspitze der Flugzeuge DC‑9/MD‑80. Prototypen wurden gemeinsam mit der finnischen Fluggesellschaft Finnair getestet, und auch der Flugzeughersteller McDonnell‑Douglas war an der Entwicklung beteiligt. McDonnell‑Douglas stellte das Projekt später aus finanziellen Gründen ein.

Zur gleichen Zeit begannen Deutschland und Dänemark mit dem großflächigen Bau von Windparks. Schnell wurde klar, dass diese Anlagen mit Eissensoren ausgestattet werden mussten, um die Sicherheit von Menschen und Sachwerten zu gewährleisten.

Technisch basiert der heutige Eissensor auf demselben Grundprinzip wie in den 1990er‑Jahren, jedoch wurden Hard‑ und Software seitdem erheblich weiterentwickelt. Zuverlässiger und sicherer Betrieb sowie eine einfache Installation standen von Anfang an im Mittelpunkt der Produktentwicklung.

Wo wird der Eissensor in einer Windkraftanlage installiert?

Der Sensor wird oben auf der Gondel montiert. Die Steuereinheit befindet sich im Inneren der Gondel.

Wie viel Eis befindet sich auf der Rotorblätter, wenn der Eissensor einen Alarm auslöst?

In der Regel löst der Eissensor nach etwa 12 Minuten einen Alarm aus, wenn sich ungefähr 100 g/m Eis auf dem Rotorblatt angesammelt haben. Durch Anpassung des Alarmgrenzwerts kann der Alarmzeitpunkt verändert werden.

Startet die Windkraftanlage nach einem Eisalarm automatisch wieder?

Nein. Nach einem Alarm kann sich weiterhin Eis auf den Rotorblättern befinden, daher erfolgt kein automatischer Neustart.

Wo befindet sich der LabkoNet‑Server?

Der LabkoNet‑Server läuft im Cloud‑Dienst von Google, dessen Rechenzentrum sich in Hamina befindet.

Wird das LabkoNet‑System automatisch gesichert?

Ja. Eine tägliche Sicherung der LabkoNet‑Datenbank wird automatisch durchgeführt.

Ist die Anzahl der LabkoNet‑Benutzer begrenzt?

Die Anzahl der Benutzer bzw. Benutzerkonten ist nicht begrenzt. Wir empfehlen jedoch die Verwendung persönlicher Benutzerkonten.

Ist LabkoNet ein Online‑System?

LabkoNet ist kein sogenanntes „Online‑System“, da die Messdaten nicht kontinuierlich aktualisiert werden. Die Daten werden in regelmäßigen Intervallen aktualisiert, die je nach Anwendung variieren. Über die Benutzeroberfläche kann der Nutzer aktuelle Messdaten manuell anfordern, und bei einem Alarm werden die Daten sofort aktualisiert.

Wer erhält die SIM‑Karten?

Die meisten Labcom‑Kommunikationseinheiten verwenden ein GSM‑Modem zur Datenübertragung. Die Datenübertragung (einschließlich SIM‑Karten) ist im LabkoNet‑Servicepreis enthalten, sodass der Kunde keine eigenen Abonnements abschließen muss.

Funktioniert TransControl an Orten ohne Stromversorgung?

Die LabkoNet‑TransControl‑Datenübertragungseinheiten sowie die Sperre benötigen eine 230‑V‑AC‑Stromversorgung.

Kann die Sensorfunktion mit der Testtaste der Steuergeräte SET‑1000 und SET‑2000 geprüft werden?

Die Testtaste aktiviert lediglich den Summer, die LED‑Leuchten und die Relais. Die eigentliche Sensorfunktion kann damit nicht getestet werden.

Wie funktionieren die Relais des SET‑1000‑Steuergeräts, wenn nur ein Sensor verwendet wird?

Bei einem Alarm wechseln beide Relais ihren Zustand. Das Relais 1 kann jedoch durch Drücken der Testtaste zurückgesetzt werden. Dies ist wichtig zu beachten, wenn weitere Alarme an das Steuergerät angeschlossen sind, da das System dann annimmt, dass der Alarm behoben wurde.

Das Relais 2 überwacht den tatsächlichen Alarmzustand und kehrt erst dann in seine Normalstellung zurück, wenn der Alarm wirklich aufgehoben ist.

Kann der Sensor SET‑OELO2 im Außenbereich verwendet werden?

Nein. Der SET‑OELO2‑Sensor ist nicht für den Außeneinsatz geeignet, da Feuchtigkeit zu Fehlalarmen führen kann. Er darf nur in trockenen Innenräumen eingesetzt werden.

Kann der Sensor SET/J1 gekürzt werden?

Ja, das ist möglich. Die entsprechenden Anweisungen finden sich in der Bedienungsanleitung.

Welche Füllstandsmessmethode ist am langlebigsten?

Die langlebigste Messtechnik hängt vollständig von der jeweiligen Anwendung ab. Wenn sie für den Prozess geeignet ist, empfiehlt sich die kapazitive Messung, da sie keine beweglichen Teile enthält und dadurch eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren erreichen kann.

Für welche Anwendungen wird Radar empfohlen?

Radar eignet sich besonders gut für eine Vielzahl von Anwendungen. Seine Vorteile kommen vor allem dort zur Geltung, wo Schaum, Dämpfe, Staub auftreten oder wo keine klare Oberfläche über einer großen Fläche vorhanden ist.

Kann die Funktion einer bereits installierten Messung überprüft werden und bietet Labkotec diesen Service an?

Ja. Je nach Einsatzbedingungen kann die Funktion des Geräts entweder am ausgebauten Gerät oder direkt in der Anlage überprüft werden.

Bietet Labkotec ein komplettes System mit Zentraleinheit, Sensoren und Datenübertragung – inklusive Installation und Kalibrierung – an?

Ja, es können maßgeschneiderte Komplettlösungen geliefert werden.

Wie eignet sich die Füllstandsmessung zur Durchflussmessung in Rohrleitungen und offenen Schächten?

Die Füllstandsmessung kann zur Durchflussbestimmung über Wehrmessungen eingesetzt werden. Sie wird außerdem in allen Messungen von Rohrleitungen und offenen Kanälen verwendet, die auf Geschwindigkeitsmessung basieren. Am häufigsten kommen Ultraschall‑ oder Druckmessungen zum Einsatz, in bestimmten Anwendungen auch Radar.

Welche Füllstandsmessmethode funktioniert bei schäumendem Durchfluss und kann mit einer Teilfüllungs‑Durchflussmessung kombiniert werden?

Bei Durchflussmessungen in offenen Kanälen können sowohl Radar als auch Drucksensoren zur Messung der Oberfläche von schäumendem Wasser verwendet werden. Der Drucksensor kann eingetaucht oder extern installiert werden, sofern der Zugang zur Rohrunterseite möglich ist.

Kann die Funktion des Labkotec‑Sensors SET‑60S überprüft werden, ohne ihn aus der Rohrleitung zu entfernen?

Es handelt sich hierbei um den SET‑61, den Nachfolger des SET‑60S. Wenn der Wasserstand im Kessel für den Test abgesenkt werden kann, lässt sich die Sensorreaktion ohne Ausbau prüfen, sobald der Kessel abgeschaltet ist. Wird der Wasserstand unter den Sensor abgesenkt, löst der SET‑61 einen Alarm aus.

Woher stammt der Name „Labkotec“ bzw. wie setzt er sich zusammen?

Das Unternehmen hieß ursprünglich Labko Ltd, eine Abkürzung des finnischen Ausdrucks „Laboratorio Kojeet“ (Laborgeräte). Die Endung ‑tec leitet sich vom englischen Wort technology ab.

Wie lange gibt es das Unternehmen bereits und was war die Gründungsidee bzw. das erste Produkt?

Das Unternehmen wurde 1964 von Herrn Aate Virtanen gegründet. Seine zentrale Idee war es, ein Geschäft aufzubauen, das den Umweltschutz unterstützt. Das erste Produkt war ein Getreide‑Feuchtemessgerät, ebenfalls aus dem Jahr 1964.

Wie lange ist die Garantiezeit der Produkte?

Die Produkte verfügen in der Regel über eine einjährige Garantie.

Kann die Garantie verlängert werden?

Ja, für alle Produkte ist eine Garantieverlängerung erhältlich.

Wer definiert einen explosionsgefährdeten Bereich?

Die Festlegung eines explosionsgefährdeten Bereichs liegt in der Verantwortung des Grundstücks‑ bzw. Anlagenbetreibers.

Wer beschafft die SIM‑Karten?

Die meisten Labcom‑Datenübertragungsgeräte verwenden ein GSM‑Modem für die Datenkommunikation.